Stockholm

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Stockholm soll bekanntlich immer einen Besuch wert sein – da sind wir also. Nach einer etwas längeren Recherche beschließen wir,  dass ein Hostel oder Hotel zu teuer ist. Nachdem wir jeden Camping -und Stellplatz in der Nähe angefahren sind und keinen Erfolg haben, müssen wir uns einen Parkplatz suchen.

Meine Laune sinkt, so wie die Wahrscheinlichkeit heute noch eine Dusche oder ein Klo von innen zu sehen. Letzten Endes landen wir an der Promenade, dort fahren am Tag die Ausflugsschiffe los.Weiterlesen →

Überfahrt nach Schweden

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Nach einer Nacht auf einem Campingplatz, in mitten der Schneelandschaft, machen wir uns am Vormittag in Richtung Schweden, Stockholm auf. Wir wissen, dass es sich um eine lange Strecke handelt und planen eine Zwischenübernachtung ein.

Frisch geduscht, starten wir und genießen ein letztes Mal die traumhafte, norwegische Landschaft, die wieder einmal mit ihrer Vielseitigkeit glänzt. Nahe der Grenze zu Schweden sehen wir noch einmal einige Rehe und Kraniche. Hier ist Natur pur, keine Menschen, keine Häuser – traumhaft.Weiterlesen →

Rondane Nationalpark oder Schneegestöber

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Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Viel zu spät am Tag fahren wir los. Die Route der „GeoNorwegen“ nehmen wir als Wegweiser, Abstecher wollen wir jedoch so machen, wie es uns beliebt.

Erster Stop Rondane Nationalpark. Fahrzeit beträgt etwa 4 Stunden und das ist für uns kein Problem mehr, sind schon Härteres gewohnt. Als wir dem Nationalpark näher kommen, den wir zum wandern aufsuchen wollen, wird es auf dem Thermometer immer kälter und die Landschaft immer weißer. Wir hatten das am Vorabend nach einigen Leseproben bereits erwartet.Weiterlesen →

Oslo 2.0

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Wir haben zwei herrliche Tage auf dem Campingplatz, der vor allem durch seine natürliche Beschaffenheit glänzt. Durch unsere Reise neben der Hauptsaison, haben wir diesen auch größtenteils für uns alleine. Für uns bedeutet das saubere Toiletten, heiße Duschen, WLAN und das ein oder andere Gläschen Wein.

Da der „Kjeragbolten“ durch die gesperrte Straße ausfällt, wollen wir uns zur „Trolltunga“ aufmachen. Als wir hierzu recherchieren, müssen wir uns eingestehen, dass auch diese Wanderung nicht zu Stande kommen wird. Die Route soll 10 Stunden dauern, mobiles Netz ist utopisch und im Winter wird von dem Aufstieg gänzlich abgeraten, wir fühlen uns hierfür schlichtweg ungenügend vorbereitet – physisch sowie ausrüstungstechnisch. Eine Alternative muss her. Wir kramen alle Reiseführer und Magazine aus dem Auto, die wir finden können und lesen uns durch Norwegen. Die größte Hilfe scheint die „GeoNorwegen“ zu sein, sie empfiehlt eine Route, die den Süden abklappert, was wir bereits getan haben und dann von Oslo zum Nordkap führt und auf dem Weg dahin vieles Sehenswertes bietet. Für das Ganze soll man 2 1/2 Wochen einplanen, die wir zum Glück noch haben. Der einzige Nachteil, den wir hierbei sehen, ist das wiederholte Aufsuchen von Oslo, denn wir wollen endlich weiterkommen. „Aber was soll’s“, witzeln wir, „besuchen wir eben noch mal Edna, Simon und die Kinder.“Weiterlesen →

Aufstieg auf den Predigtstuhl

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Das erste Waschen steht uns bevor, bei kalten 3 Grad. Wenn es nicht wirklich notwendig wäre, würden wir es wohl sein lassen. Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen, aber die Kälte war nahezu schmerzhaft. Nachdem wir nötiges getan haben, begeben wir uns auf die finale Strecke zum Preikestolen, zu deutsch Predigtstuhl.

Als wir vor dem Parkplatz stehen, staunen wir nicht schlecht, 150 NOK also etwa 16 € soll der Parkschein kosten. Wir blechen und suchen den erstbesten Parkplatz. Meine Freude ist groß, als ich die großen, sauberen Toiletten sehe. Erstmal ankommen, einen kleinen Snack nehmen, den Hund versorgen und dann in die Wanderklamotten geschlüpft. Malte ist so lieb und trägt den Rucksack mit etwas Proviant und Kleidung, falls es zu kalt werden sollte. Bevor wir uns aufmachen, lesen wir noch schnell die Infotafel. Der Weg führt uns 3,8 km hoch zur „Kanzel“ und soll etwa zwei Stunden dauern.Weiterlesen →

Eine lange Autofahrt

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Die erste Nacht in norwegens Wildnis ist Überstanden. Als Erstes wird nach dem Aufstehen ein Kaffee gekocht, alles wieder gut verstaut und die Fahrt geht weiter. Unser Ziel ist der Preikestolen. Der Preikestolen ist eine Granitfelsformation, die an drei Seiten volkommen senkrecht 604m tief in den Fjord abfällt. Leider ist unser Ziel noch ca. 400 km entfernt.
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Die erste wilde Nacht

Geschafft!

Nach unserem sehr komfortablen Aufenthalt in Oslo, sind wir auf dem Weg zum Lysefjorden, dafür wollen wir an der Küste in Richtung Stavanger fahren. Dies ist glücklicherweise auch der schnellste Weg. Wir planen eine Nacht auf halbem Weg, um nicht völlig gestresst anzukommen – frei nach unserem Motto „Der Weg ist das Ziel“.Weiterlesen →

Oslo

Na wo sind wir?

Endlich in Oslo angekommen, besuchen wir unsere liebe Eirin und David. Da wir erst am Abend ankommen, gibt es direkt Essen. Eirin kredenzt uns eine traditionelles Essen, das sie als Kind oft nach getaner Arbeit auf dem Feld gegessen hat. Im Prinzip eine leckere Brühe mit reichhaltiger Fleischeinlage und Möhren. Dazu gibt es Salzkartoffeln. Es hat sehr lecker geschmeckt und es war toll etwas norwegisches Probieren zu können.

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Was uns bewegte

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Ich bin nun 25 Jahre alt und mit meiner Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin fertig. Wenn man dann überlegt wie es weitergehen soll, kommen einem viele Gedanken… Wie geht es jetzt weiter? In die Großstadt und direkt in eine Agentur oder einen Verlag oder vielleicht doch erst mal im kleinen Lübeck eine geeignete Stelle suchen? Das Reisen finde ich schon immer toll, trotz Flugangst. Lange rede ich davon, dass ich noch mal für eine längere Zeit ins Ausland möchte. So richtig getraut habe ich mich nie, auch wenn die Gelegenheit noch so gut war, wie zum Beispiel nach der Mittleren Reife oder dem Abitur.

Meinem Freund Malte ging es ähnlich und so haben wir all unseren Mut zusammengefasst und alles hinter uns gelassen. Die Wohnungen gekündigt, keinen Job an der Angel und auch sonst keine Verpflichtungen mehr in der Heimat. Schnell ist der Entschluss gefasst mit einem Van durch Europa zu reisen. Das passende Auto ist gefunden, unser Hugo – ein Mercedes Vito. In einer Vorbereitungszeit von etwa einem halben Jahr wird gespart und gleichzeitig unser Reisemobil in liebevoller Handarbeit ausgebaut. Mehr Arbeit, als gedacht.

Unsere Promenadenmischung Tarta ist natürlich auch mit an Board!

Anfang April 2016 geht die große Fahrt dann los. Alles Erlebnisse und Reiseorte findet ihr in der Rubrik „Reisetagebuch“.